Sonntag, 10. Juli 2011

Ich möchte mich mal melden

 
 Schon zu Lebzeiten unseres Hundes wusste ich, dass eine Trennung sehr schwer werden würde,
dass es aber so schlimm für mich würde, das hab ich nicht geahnt...
Immer wieder bete ich mir sachliche Argumente vor, leider hilft es bei mir gar nicht.
Ich habe manchmal Gedanken, als wäre ich alleine in meiner Trauer.
Ich weiss auch, es war ein Hund, wie mir ja so viele sagen, es war aber auch mein Freund, mit dem ich IMMER zusammen war.
Das Projekt Großmütterchen ist für mich  schwer zu beenden, ich habe mich heute zusammengerissen, um die Grannies in den nächsten Tagen zu Andrella zu schicken, da vor 3 Wochen nun auch noch meine 43-jährige Cousine ganz plötzlich verstorben ist...

So langsam wünsche ich mir mal wieder "normale" Gedanken, die nicht immer von Traurigkeit begleitet werden.
Ich möchte meine Leser mal wieder grüssen.
Ich hoffe, dass ich irgendwo Energie herbekommen kann.

In diesem Sinne 
ganz viele Grüße an Euch alle.
Sabine

Kommentare:

  1. Es tut mir Leid wegen Deiner Cousine und dass Du staendig traurige Nachrichten hast.


    Es ist ja auch sehr schwer wenn man so einen Hund verliert, welchen man lieb hat und welcher staendig uns begleited - manchmal mehr sogar wie andere Menschen. Ich kann es gut verstehen, aber ich weiss, dass wenn mein lieber Gizzy einmal stirbt, dann hole ich mir einen anderen Hund, aber nicht um Gizzy zu ersetzten pder vergessem, sondern um einen anderen kleinen Freund vom Tot zu retten. Ich will einen der sonst kein zuhause hat und wir koennen uns dann einander helfen. Ich weiss, dass manche Leute so traurig sind und sagen, dass sie niemals wieder einen Hund haben wollen, aber das ist so mehr traurig weil ein Leben ohne Hund(fuer mich wenigstens) viel zu einsam waere. Ich liebe Katzen auch, aber ich kann die Katzenschachtel in meiner kleinen Wohnung nicht mehr aushalten (wegen meinen Allergien und Husten.)
    Manchmal fuehle ich mich nicht all zu gut und ich wuerde am liebsten im Bett bleiben und mich nicht mal anziehen, aber weil ich einen Hund habe, muss ich raus und laufe um den Weiher herum und treffe andere Leute mit Hunden und auf einmal macht das Leben wieder Spass.

    Denk mal darueber nach!

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  2. Meine liebe Doris,
    vielen Dank für Deine Worte. Du hast mit jedem Wort recht. Ganz besonders auch mit dem, daß man bei jedem Wetter raus muss und Leute trifft. Das fand ich auch immer sehr schön.
    Das wollte ich auch einmal, einem Tier helfen, das sonst niemanden hat; auch gerne älter oder mit Handycap. Aber ich habe das Gefühl, dass ich diesen speziellen Moment des Abschieds nie wieder erleben möchte oder kann. Es ist sooo schrecklich.
    Ich beneide Dich um die Stunden mit Deinem kleinen süßen Freund. Knuddel ihn bitte einmal von mir.
    Ganz liebe Grüße
    sendet Dir Sabine

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  3. Liebe Sabine,
    Das ist alles sehr traurig
    ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende zeit.

    Rein.

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  4. Schau mal das "Testament eines Hundes" hier habe ich mal vor Langem gefunden und es hat mich sehr berührt.
    Vielleicht hilft es dir ja ein wenig die Trauer über den Tod deines kleinen Lieblinges besser zu ertragen.

    Ich denke an dich!

    Liebe Grüße vom Bodensee von Sandra

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    Testament und Letzter Wille eines Hundes

    Ich besitze wenige Güter die ich hinterlassen kann.

    Nichts Wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.

    Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber sie nicht wegen mir leiden.

    In meinem Leben bemühte ich mich ihnen ein Trost in traurigen Momenten und Freude in ihrem Glück zu sein.

    Es tut mir weh ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.
    Die Stunde des Abschieds ist gekommen und es fällt schwer sie zu verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.

    Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen ''wenn er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen haben möchten".
    Ich bitte meine Menschen sich aus Liebe zu mir, wieder einen Hund aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken. Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie gerade weil ich in ihrer Familie lebte nun nicht mehr ohne Hund leben können.

    Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen Katze, teilte in kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen Dinge aus Treue und Liebe.

    Ich hinterlasse meinem Nachfolger meine Halsband und die Leine und wünsche ihm, dass er - wie ich- das Glück in diesem Haus genießt.
    Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn Ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur ruht die Euch liebte.
    So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde Euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele (Geist) dankbar mit dem Schwanz wedelt.

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  5. so viel Traurigkeit...
    liebe Sabine, ich drück' Dich ganz herzlich

    Traudi

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